Sailing Sirena

Bella Italia – an den Küsten und Inseln unseres südlichen Nachbarlandes

#3 – 2019/Juli                    Bella Italia

Im Süden des Stiefels liegt das vergessene Italien – dann lockt die Strasse von Messina. Der Vulkanismus begeistert uns auf den Liparischen Inseln, und die endlosen Sandstrände Ostsardiniens sind das Tummelfeld unserer jüngsten Gäste. 

Überfahrt nach Süditalien

Die Überfahrt von Erikoussa (Griechenland) – St. Maria di Leuca (Italien) dauert ca. 11 Stunden. 

St. Maria liegt am Südostende des Stiefel-Absatzes, dadurch ist das der kürzeste Schlag von nur 60 Seemeilen. Erstmals fällt unser Anker in Bella Italia. Der nächste Schlag nach Le Castella (Absatz-Fussballe) ist wesentlich länger, nämlich 82 Seemeilen und sollte ca. 14 Stunden dauern. Deshalb starten wir morgens um 6 Uhr. Hier ist die Gegend sehr ländlich und bis zur Strasse von Messina von langen, gerade Sandküsten geprägt. Es ist die vergessene Ecke Italiens. Restaurants und Lebensmittel sind günstig. 

Unidentified floating object (UFO)

Auf dem Weg von Le Castellanach Roccella Ionica entdecken wir etwas dunkelblau Glitzerndes, das im Wasser treibt – ein Delfin? Ein Wal?

Wir nähern uns vorsichtig und bemerken, dass es ein schwerer Schwimmer eines Pedalos ist. Solch ein Objekt würde bei einer Kollision massiven Schaden anrichten und sollte deshalb entfernt werden. Wir versuchen es zu versenken, indem wir von der Badeplattform aus mit der Axt auf den Pedalo-Rumpf schlagen. Er ist hart und unzerstörbar. Also entschliessen wir uns, das Objekt abzuschleppen und an Land zu entsorgen. Martin bohrt mit dem Akkubohrer ein Loch in den Rand. Hier hängen wir einen Karabiner ein und nehmen das Objekt ins Schlepptau. Es fährt im Kielwasser des Steuerbordrumpfes einen eigenartigen Schlingerkurs und muss deshalb stets beobachtet werden. In Roccella angekommen muss das Gespann sorgfältig zum Stillstand gebracht werden – was, wie es sich herausstellen sollte, gar nicht so einfach ist. Trotz langsamen Aufstoppens kommt das Teil wie ein Torpedo auf unsere Steuerbordwand zu. Mit einem beherzten Sprung ins Wasser kann Martin eine Kollision verhindern und das UFO zum Stillstand bringen. Nun wird es ans Dinghi gehängt und vorsichtig in den Hafen geschleppt. Wem sollen wir es abgeben? Wie sollen wir uns erklären – ohne Italienisch zu können? Wir suchen einen geeigneten Ort, um den Schwimmer an Land zu hieven. An einer Bootsrampe befindet sich eine Baustelle mit Pneubagger. Martin hält die zufällig vorbeifahrende Guardia Costiera auf und kann schliesslich erwirken, dass der Bagger den Schwimmer an Land hebt und nebenan bei abgewrackten Schiffen stationiert – Ziel erreicht:-)

Strasse von Messina

Bald biegen wir nach Norden in die sagenumwobene Strasse von Messina ein. Nach Homer sollen hier die Seeungeheuer «Scilla» und «Charybdis» hausen. Odysseus gerät in ihre Fänge und kann sich nur knapp vor dem Tod retten, muss anschliessend jedoch auf den Trümmern seines Schiffes mit blossen Händen weiter rudern. 

Wir  «motoren» gegen 2 Knoten Strom unter Beachtung des grossen Fährverkehres nordwärts. Bald schon begegnen wir den eigenartigen Booten der Schwertfischer. Ein hoher Ausguck über dem Schiff sowie ein langer Steg am Bug kennzeichnen diese Gefährte. Der Steuermann bedient den Motor vom Ausguck aus, während die Jäger mit den Harpunen auf dem Bug-Steg bereit sind.

Liparische Inseln

Nach einer Nacht an der Boje vor Scilla überqueren wir das nördliche Ende der Strasse von Messina bei von Norden herannahender Flut. Sie ist klar ersichtlich als Welle, die nach Süden stösst. Die Liparischen Inseln bilden einen traumhaft schönen Archipel von vulkanischen Inseln. Ankern ist schwierig wegen des oftmals steil abfallenden Felsgrundes. Deshalb hat es hier mehr Bojenfelder sowie Marinas mit teils unruhigen Schwimmstegen. Das Preisniveau steigt: ab 80 Euro für eine Boje, 120 Euro für einen Platz am Steg.  

Der Zufall will es, dass wir hier Mareike Guhr mit ihrem Fahrtenkatamaran MOANA treffen. Mit Mareike, der Weltumseglerin, waren wir im Sommer 2016 drei Wochen vor Spanien und in der Biskaya unterwegs. Allmählich läuft die Hochsaison an, was sich anhand der vielen Touristen und den entsprechenden Angeboten sehen lässt. Insbesondere nehmen die Touristen-Bootsfahrten zu. Eine solche buchen wir, um von Lipari zu heissen Unterwasserquellen und nach Stromboli zu gelangen. An der Strada del Fuocco beobachten wir beim Eindunkeln immer wieder Ausbrüche mit Feuerspeien und Rauchsäulen. 

Die Italienische Inselwelt ist voller Schutzgebiete wie Natur- und Meeresparks. Insbesondere wird Poseidonia, das Meeresgras geschützt. Das bedeutet, dass vielerorts Ankern verboten ist. Zudem beträgt der zulässige Uferabstand in Italien mindestens 100 m, bzw. 200 m vor Badestränden. Somit kommen unsere Landleinen nicht mehr zum Einsatz. Noch in Griechenland und der Türkei ermöglichten sie, das ankernde Schiff zusätzlich am Ufer festzumachen. Dadurch lag das Schiff ruhig und es konnten mehr Yachten in einer Bucht liegen.

Von Lipari führt die Reise nach Salina, das mit seinen Salzfeldern im Südosten auffällt. Weiter geht’s nach Filicudi und Alicudi. Filicudi war schon zu prähistorischen Zeiten besiedelt. Davon zeugen die Ausgrabungen auf Capo Graziano. Martin schleicht frühmorgens mit dem SUP davon und besteigt das Kap mit seinen Ausgrabungen. In Alicudi wird es sehr schwierig, einen Übernachtungsplatz zu finden. Schlussendlich nähert sich uns ein Fischer, der uns einen Platz «aus dem Boden stampft». Stets seinen Anweisungen folgend finden wir uns zu guter Letzt an einer Landleine (Heck), welche vom Bug aus gleichsam eine Mooringleine (zu einem Betonblock am Grund) bildet. Es wird eine unruhige Nacht, da uns Wind, Strom, Welle und Schwell stetig in Bewegung halten.

Von Ustica  aus sollte der Absprung nach – Sardinien erfolgen. Dort angekommen ist (trotz Anmeldung/Zusage per Funk) kaum ein gut geschützte Hafenplatz zu bekommen – wieder eine unruhige Nacht, da alle Schiffe an den Fendern der Nachbarboote reiben. 

Überfahrt nach Sardinien

Frühmorgens treten wir die 30stündige Überfahrt nach Sardinien an. Immer zu zweit halten wir Nachtwache, wodurch gewährleistet ist, dass es zu keinen gefährlichen Schiffsannäherungen kommt. Es ist manchmal erstaunlich, wie es auf weit offenem Meer zum Aufeinandertreffen zweier Schiffe kommen kann und man sich dort draussen sogar ausweichen muss! Am Mittag des nächsten Tages lassen wir den Anker an einem wunderschönen Sandstrand beim Cabo Carbonara am Südostende Sardiniens fallen. Hier erholen wir uns mit Baden, SUP-en, Dösen und Herumhängen von der langen Nachtfahrt.

Kollisionsverhütung auf dem Meer

Zum einen gibt es Vortrittsregeln wie im Strassenverkehr. Zum anderen verfügen wir über technische Mittel wie einen GPS-Monitor mit AIS (Automatic Information System) sowie Radar. 

Der Radar bildet ein herannahendes Objekt (aber auch Küste, Niederschläge oder hohe Wellen) als dunkle Flecken ab. 

Das AIS hebt Schiffe hervor, die ebenfalls über ein AIS verfügen. Für die Berufsschifffahrt ist das obligatorisch. Von den übrigen Schiffen verfügen ca. 2/3 über AIS. Klickt man ein solches Schiff auf dem Plotter (Bildschirm) an, erhält man zahlreiche Informationen. Könnte es zu einer gefährlichen Annäherung kommen, gibt es einen Alarm und man erfährt, wann es zur Kollision mit/bzw. nächster Annäherung an das genannte Schiff kommt.

Südsardinien

Am nächsten Tag geniessen wir eine wunderbare Fahrt mit dem Wingaker durch die grosse Bucht von Cagliari an die Westseite und um das Capo Spartivento in den Golf von Teulada. Doch die anschwellenden Winde halten uns in Atem. Der Anker kommt nur schlecht auf einer Felsnase zu liegen und reisst am anderen Morgen bei 30 Knoten Wind aus. Bereits zuvor hat es die Nachbaryacht auf diese Art weggetrieben. Und nun wir! 

Jetzt ist Handeln angesagt: Sofort die Motoren anwerfen, die Crew alarmieren, Rettungswesten anziehen und das Schiff unter Motorkraft vom nahenden Felsufer hinter uns freihalten. Die Crew birgt den Anker. In unserem Falle ist sogar noch ein Zweitanker zu bergen, den wir tags zuvor ausgebracht haben – im Wissen um den schlechten Halt unseres Mantus Erstankers. Das sollte sich rächen, denn es gibt auf diese Art umso mehr Arbeit – aber wir schaffen es. Zur Belohnung finden wir unweit nördlich davon eine gut geschützte Bucht mit türkisblauem Wasser karibischen Zuschnitts. Hier erholen wir uns vom morgendlichen Stress.

Auf dem Rückweg nach Cagliari, wo wir die Familie von Marlies’ Sohn Mathias erwarten, erreicht unser Crewmitglied René seine persönliche 1’000-Meilen-Marke, wodurch er beim Swiss Cruising Club den Segelschein beantragen kann. Zudem treffen wir auf den Trimaran Banque Populaire aus Westfrankreich. Er weilt hier zu Trainingszwecken und hat sich tags zuvor vor unserer Ankerbucht kurz gezeigt. https://www.idecsport.com/en/the-maxi-trimaran/

Ostsardinien

Mit Ankunft von Mathias Familie kommt auf/um SIRENA definitiv Bade- und Hochbetrieb auf. Täglich geht’s an die Sandstrände, vor welchen wir ankern: sändele, sünnele und Glace schlecken was das Zeugs hält. Dabei leistet das Dinghi wertvolle Dienste, indem die Landgänger in knietiefem Wasser absetzt und später wieder aufgenommen werden. 

Um die sommerliche Hitze auszuhalten baden, SUP-en und schnorcheln wir natürlich immer wieder vom Schiff aus oder füllen ein Minischlauchboot auf dem Deck als Planschbecken mit Wasser. 

Auf diese Art legen wir den Weg entlang der Sardinischen Ostküste nordwärts Richtung Olbia zurück. In Erinnerung bleiben die Häfen von Arbatax und Porto Cavallo

Jedoch besonders herausragend ist die Cala Luna. Hier trifft ein Tal mit Wasserlauf auf eine mit Höhlen durchsetzte Steilküste, vor der ein wunderschöner Sandstrand liegt. Sobald die Touristenboote die letzten Besucher aufgenommen haben, breitet sich eine fast «heilige» Ruhe aus und wir können uns von der wunderbaren Atmosphäre entlang des Wasserlaufes und des kleinen Sees sowie in den Höhlen verzaubern lassen. Am nächsten Morgen werden wir bei Sonnenaufgang Zeuge eines Musik-Video-Drehs vor dieser herrlichen Kulisse.

Mit vielen neuen Eindrücken geht die junge Familie am Golfo Aranci von Bord und gelangt per Taxi zum naheliegenden Flughafen von Olbia.

Nordsardinien: Maddalena, Asinara und Alghero

Den Golf von Maddalena und die Strasse von Bonifatio kennen wir von einem Katamaran-Törn vor vier Jahren. Zu zweit durchqueren wir diese Gegend zügig und machen im Hafen von Isola Rossafest. Hier müssen wir einen Sturm abwettern. Nach zwei Tagen geht’s weiter zur Passaggio del Fornelli, welche die Isola Asinara von der Hauptinsel trennt. Asinara enthält einen grossen Naturpark und hat gleichzeitig eine interessante Geschichte als Gefangeneninsel. Das Hochsicherheitsgefängnis wurde 1999 geschlossen und die Insel zum Naturpark erhoben. Auf Asinara ist eine weisse Eselrasse verbreitet. Es sind Albinos mit roten Augen. Näheres zu Asinara unter https://www.sardinien.com/a1277/articles/1277/asinara-insel/

Wir ankern zwei Nächte am längsten türkis-Strand Sardiniens bei der Isola Piana. Weiter geht’s nach Alghero, wo wir in wenigen Tagen die neue Crew erwarten. Vorerst aber erleben wir ein zweitägiges Sommerfest, welches vom bekannten Schaumweinhersteller AKENTA gesponsert wird. Hier kommen verträumte und aufregende Akrobatiknummern à la «Cirque de Soleil» zur Aufführung, und dies nur 100m von unserem Schiff entfernt. Vom Lounge-Deck aus geniessen wir diese Aufführungen. 

Jetzt geht es an die Vorbereitung der Überfahrt zu den Balearen. Bald soll ja schon die neue Crew an Bord kommen.

Nautisches

Das Teilstück Griechenland – Sardinienist geprägt durch drei Überfahrten:

Erikoussa(GR) – Santa Maria de Leuca (Italien Stiefelabsatz – 10h)  

Santa Maria de Leuca Le Castella (Stiefel-Absatz – Sohle – 14h)

Ustica– Sardinien (32h) 

Im Juni mit Tagelängen von 18 Stunden ergibt dies zweimal eine Tagesfahrt und einmal eine Fahrt mit Nachtschlag. Wir kommen nicht gerne bei Dunkelheit an, um einen Ankerplatz zu suchen oder in einer Marina ohne Tageslicht festzumachen. Es gibt zu viele Gefahren wie Untiefen/Steine, wo man aufsetzen könnte oder treibende Muringleinen, die in die Schraube gelangen.

Eher brechen wir, wenn es die Verhältnisse zulassen, frühmorgens noch bei Dunkelheit oder in der Morgendämmerung auf, weil wir dann gefahrlos unserem Einfahrtstrack auf dem Plotter folgen können. So bleibt bei Dunkelheit nur noch die Gefahr, die Schwimmboje eines Fischernetzes zu berühren. Also muss eine Person mit Handscheinwerfer auf dem Vordeck sein und Ausschau halten.

Ankern – die bevorzugte Liegeart

Vor Anker ist das Schiff am wenigsten Belastungen ausgesetzt, denn nichts reibt und scheuert am Rumpf. Jedoch gibt es einige Punkte zu beachten: passender Ankergrund (Sand/Mud, kein Seegras oder Fels), Anker gut eingraben, 5-7fache Kettenlänge geben, genügend Abstand zu den Nachbarschiffen/zum Ufer/zu Untiefen … Üblicherweise “tauchen” wir den Anker, um uns zu vergewissern, dass er gut eingegraben ist. Einige Male mussten wir ihn auf besserem Grund neu ausbringen.

Nachts stellen wir jeweils einen Ankeralarm. In unserem Fall ist das ein GPS-basiertes App, in dem man einen maximalen Schwojkreis eingeben kann. Tritt das Schiff über diesen Kreis hinaus, gibt es Alarm. Bei Starkwind schieben wir jedoch abwechslungsweise Wache. Das hatte sich im Ionischen Meer (Lakkabucht) bewährt, denn es kann jederzeit ein treibendes Schiff daherkommen.

Im Hafen hat man gerne wenig Wind und am liebsten nicht auf die Nase. Das wird uns in Isola Rossa zum Problem, als der Wind auf den Bug trifft und im falschen Moment umschlägt. So gelangt die Mooringleine des Nachbarschiffes zwischen Kiel und Ruder unseres Steuerbordrumpfes und wir bleiben so lange hängen, bis der Marinero auf das Nachbarschiff springt und die Mooringleine löst (der Nachbar ist nicht an Bord).

Wetter

Das Wetter spielt sich meist in angenehmem Rahmen ab. Es gibt eher zu wenig Wind oder aus der falschen Richtung. So muss auf den Überfahrten meist der Motor benutzt werden. 

Zweimal müssen wir «abwettern», d.h. ein bis zwei Tage länger am Anker/im Hafen bleiben. In diesen Tagen kommt es zu einem Tiefdurchläufer, der in Südfrankreich und Italien wütet und im Hafen von Bastia (Korsika) als Cyclon zu massiven Schäden führt.

Schiff/Technik

In einer Stadt suchen wir immer einen Chandler (Marineshop) auf, denn es gibt permanent eine Liste zur Materialbeschaffung. Ständig stehen irgendwelche Kleinreparaturen an. Schiffstechnik ist keinesfalls so zuverlässig wie Haustechnik!

Konkret muss die Klima-Anlage entlüftet werden. Zudem spukt der Geber der Duschbilge (Gerät, das den Abpumpvorgang auslöst). Ebenso sind wir auf der Suche nach einer Druckwasserpumpe. Es muss Ersatz beschafft werden!

Das SUP, welches wir anfangs Juni aus der Schweiz mitgebracht haben, bewährt sich sehr gut und ist zum Favoriten in der Ankerbucht geworden. Wir werden immer sicherer in der Balance. Zudem gibt es einen Kayaksitz und eine Paddelanpassung. So kann man richtig Strecke machen.

Zudem wird der neue MAGMA-Grill erfolgreich in Betrieb genommen.

Crew

Ruth (Marlies’ Schwester) und ihr Mann René begleiten uns von Erikoussa bis Caglari (7. – 27.6.2019). Wir geniessen Segeln und Bordleben und die Landgänge zu viert – und René bewährt sich wiederum als hervorragender Handwerker – herzlichen Dank für den Einbau der Licht- und Hupanlage! 

Gäumis, die vierköpfige Familie von Marlies Sohn Mathias mit Daniela, Joshua, 3 1/2, und Leandro, 1 1/2, verwandeln das Schiff zur schwimmenden Dreigenerationen-Villa, welche von Strand zu Strand zieht – und davon gibt es in Ostsardinien beileibe unendlich viele! Es gibt viel RambaZamba 🙂 was für eine tolle Abwechslung!

bleibende Eindrücke

  • Segeln mit Crews macht Spass – es läuft permanent etwas und man hat viel Austausch
  • Schildkröten fressen Quallen. Gibt es zu wenig Schildkröten, steigt der Quallen Bestand. https://www.youtube.com/watch?v=1soXiF8gQzk
  • Ebenfalls tragen die höheren Wassertemperaturen zur starken Verbreitung der Quallen bei.
  • Ankern in Ufernähe ist im östlichen Mittelmeerraum an der Tagesordnung. Auch sind die Marinas/Häfen wesentlich günstiger als im westlichen Mittelmeer.
  • Die Hochsaison bringt wie überall steigende Preise mit sich. Alle Dienstleister sind auf Hochtouren und oftmals werden übermässige Preise verlangt.
  • Die Gurardia Costiera (Küstenwache) und die Guardia Financia (Finanzpolizei) sind im Lande der Mafia omnipräsent. Mehrmals werden wir überprüft oder müssen den Liegeplatz ändern/verlassen.

Aussichten                 

Wie werden wir die Balearen im Hochsommer erleben? 

Findet man noch Ankerbuchten? Wie wird unsere erste «fremde» Crew sein, die uns von Sardinien bis Ibiza begleiten wird?

Zusammenfassung

2019/Juni 07. – Juli 20. – total 43d – Log: Total/Segel/Motor 982sm

8.8.2019_Martin Lutz/Marlies Gäumann